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„Von der Staatsoper Wien nach Bad Urachs Turnhalle“

Es sind ja vornehmlich die bebilderten highlights, die es in die Neuigkeitenschublade schaffen und so entzückende Dinge wie etwa das Bernauer Mahlzeiten-Konzert mit Albert Osterhammer und Co, oder das Hymnenprojekt mit Salome Kammer bleiben unberücksichtigt. Es muß halt einer den Photoapparat dabei haben und das ist meistens Christoph Hellhake.
Schöne Bilder von kleinen Leuten und großen Häusern hat er wieder in Wien gemacht, wo die Kulman-Partie am 17.9.19 in der Staatsoper gastierte (in der ich schon einmal mit Michael Heltau in einem spektakulären Nachtkonzert auftreten durfte. Erst sangen Placido Domingo und Co, dann gingen die Operngäste, kamen die Heltaufans und wir machten mitten in der Nacht in ziemlich zersungener Luft weiter) und am 2.10.19 im Bad Uracher Kulturherbst, einer Veranstaltungsreihe von Florian Prey.

Wenn man auf einem Bild den Eindruck hat, daß die Sängerin seitens ihrer eigenen Leute von der Bühne gezerrt wird, während der Operndirektor eine Ansprache ans Publikum hält — das gehört sich so.
Sie tritt anschließend als geharnischte Walküre (also mit einem silbernen Fahrradhelm geharnischt) wieder in Erscheinung und besingt die Götterdämmerung. Übrigens haben wir die Clara Schwaiger an der Bratsche hinzugewonnen und spielen jetzt zu acht mit der Elisabeth.
Der Jubel war knieerweichend, zumal in Elisabeths altem Stammhaus, der Wiener Oper.
 
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Die Uracher Bilderserie zeigt die Amantuskirche in Herbstverfassung.

Drinnen hat sich der Salvator sieben Kerzen angezündet.
Abends wird für die Uracher ein musikalisches Feuerwerk entzündet.

Am Kontrabaß aushilfsweise die kosmische Urgewalt Alois Posch.

Ein happy end für alle Beteiligten – Prost beinand.